zurück zur Startseite!
Klimaholzwürfel in der Raiffeisenbank in OrtenburgStand: 03.07.2017  
"Tue Gutes und rede darüber", heißt es ja bekanntlich. Es spricht sich in der Öffentlichkeit immer mehr herum, dass das Zimmererhandwerk DAS Klimaschutzhandwerk ist. Sehr schön wird das am Symbol unseres Klimaholzwürfels deutlich, der am 27. Juni 2017 im Foyer der Raiffeisenbank Ortenburg aufgestellt wurde. Herr Gorchs vom LIV erinnerte daran, dass etwa ein Drittel der Landesfläche in Bayern, rund 2,5 Millionen Hektar, mit Wäldern bedeckt ist. Dort wächst jede Sekunde ein solcher Holzwürfel mit einem Volumen von 1 cbm nach. Er setzt dabei 300 cbm Sauerstoff frei und bindet 1 Tone des klimaschädlichen Treibhausgases CO2. Eine Tonne CO2 wiederum wären ein Würfel mit der Kantenlänge von ca. 8 m oder 1,7 Millionen cbm Luft. Das entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 120 m. Zum Vergleich: Ein Bundesliga Fußballfeld misst 68 x 105 m. Das Bauen mit Holz ist also aktiver, gelebter Klimaschutz.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der Firma Obermeyer aus Ortenburg, Landkreis Passau, die 5-Sterne-Meisterhaft-Urkunde verliehen. Meisterhaft stellt eine Orientierungshilfe bei der Auswahl versierter Holzbauunternehmer dar. Die Firma Obermeyer hält seit vielen Jahren ihren 5-Sterne-Status und zeigt damit, dass sie in allen Bereichen des Unternehmens auf der Höhe der Zeit steht und ein verlässlicher Partner ist.

Foto: Helmuth Rücker

Weitere Meldungen

 
30.06.2017 Fast 30 Betriebe sind wieder "Meisterhaft"
Fast 30 Mitgliedsbetriebe der Zimmerer-Innungen Eichstätt, Ingolstadt und Neuburg-Schrobenhausen sind wieder "Meisterhaft". Im Juni 2017 wurden sie mit dem Siegel ausgezeichnet.

Die gemeinsame Verleihung der Meisterhaft-Urkunden an die Mitgliedsunternehmen der Zimmerer-Innungen Ingolstadt, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt fand am 23. Juni 2017 im "Energie-Überschuss-Haus" des Bauzentrums Mayer in Ingolstadt statt.

Ehrengast Karin Seehofer beglückwünschte alle Meisterhaft-Betriebe zu der Auszeichnung. Sie hob die ständige Fort- und Weiterbildung der Betriebe und die besonderen Maßnahmen in Qualitätssicherung und Unternehmensführung hervor. Auch Peter Aicher, Präsident des bayerischen Zimmererverbands, freute sich über die rege Teilnahme am Meisterhaft-Verfahren.

Andreas Donaubauer, Obermeister der Zimmerer-Innung Ingolstadt, erläuterte die Rahmenbedingungen: "Meisterhaft-Betriebe sind Mitglieder einer Zimmerer-Innung und damit Teil einer starken Vereinigung, die für Qualität am Bau steht. Anhand des Meisterhaft -Logos sind solche Betriebe für Kunden leicht zu erkennen."

Der Veranstaltungsort "Energie-Überschuss-Haus" passte sehr gut zum energieeffizienten Bauen als Paradedisziplin des Holzbaus. Die meisten Holzhäuser übertreffen das vom Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung (EnEV) Geforderte deutlich.

Foto: LIV
 
21.06.2017 Erster Goldener Meisterbrief für eine Zimmermeisterin
Als erste Zimmermeisterin in Bayern hat Sieglinde Kammerl-Eibl von Kammerl Holzbau (Brunn) im April 2017 in Regensburg den Goldenen Meisterbrief bekommen. Die Auszeichnung geht an alle Handwerksmeister, die vor 35 Jahren ihre Meisterprüfung abgelegt haben und seither durchgehend selbstständig oder in leitender Stellung als Meister tätig waren. Sieglinde Kammerl-Eibl (58) musste früh Verantwortung übernehmen, nachdem ihr Vater und Firmeninhaber Johann Kammerl 1981 unerwartet verstorben war. Die junge Zimmermeisterin (Prüfung 1982 abgelegt) leitete gemeinsam mit ihrer Mutter Herta Kammerl die Geschäfte. Ab 1988 übernahm Sieglinde Kammerl-Eibl dann in Eigenregie die Geschäftsführung. Diese hat sie 2015 an ihren Sohn Christian Eibl übergeben. Sie arbeitet aber weiter in leitender Stellung mit.

Die Auszeichnung überreichten Handwerkskammer-Präsident Dr. Georg Haber (links) und Vizepräsident Franz Greipl.

Foto: Graggo
 
02.06.2017 Klimaholzwürfel im Landratsamt Freyung-Grafenau
Verbraucherschutz und Klimaschutz - in Bayern ist dafür das gleiche Staatsministerium zuständig. Deshalb lag es nahe, anlässlich der Verleihung der Meisterhaft-Urkunden im Landratsamt Freyung-Grafenau einen Klimaholzwürfel aufzustellen. Dieser weist auf den großen Beitrag von Forstwirtschaft und Holzbau zum Klimaschutz hin: Fast ein Drittel der bayerischen CO2-Emissionen wird dadurch aktuell kompensiert. Gelänge es, Bayerns CO2-Emissionen um die Hälfte zu reduzieren und seine stoffliche Holznutzung zu verdoppeln, dann wäre Bayern klimaneutral. Das Klimaschutzpotenzial von Bauen mit Holz ist aber nicht nur groß, sondern auch preiswert. Jeder Euro, den man darin investiert, spart mehr CO2 ein als Photovoltaik und Windkraft. Deshalb versteht sich das bayerische Zimmererhandwerk als Klimaschutzhandwerk und ist Partner in der Bayerischen Klima-Allianz. Der 1 x 1 x 1 Meter große Klimaholzwürfel steht für die Menge Holz, die in Bayern in 1 Sekunde nachwächst und 1 Tonne CO2 bindet.

Ausgezeichnet wurden am 30. Mai 2017 in Freyung-Grafenau die Parockinger Zimmerei & Dachdeckerei aus Waldkirchen und die Eiler Holzbau GmbH aus Ringelai. Sie erhielten von LIV-Hauptgeschäftsführer Alexander Habla ihre Meisterhaft-Urkunden ausgehändigt.

Foto: LIV
 
24.05.2017 14. FrauenForum am Chiemsee
Vom 19. bis 20. Mai 2017 trafen sich über 80 Unternehmerfrauen zum 14. FrauenForum am Chiemsee.

Die Unternehmerfrauen verbrachten den ersten Tag auf der Fraueninsel. Nach dem Empfang in der Abtei der Benediktinerinnen Frauenwörth erläuterte Landschaftsgärtner Thomas Janscheck Besonderheiten rund um die Pflanzen auf der Fraueninsel. Abschließend stand eine Besichtigung der Chiemseefischerei Thomas Lex auf dem Programm.

Für den zweiten Tag fuhren die Unternehmerfrauen weiter auf die Herreninsel. Unter fachkundiger Leitung von Dr. med. Lothar Katz drehte sich der Seminartag um: "Psychische Widerstandskraft entwickeln und im Gleichgewicht bleiben". Mit der Besichtigung des Schlosses Herrenchiemsee endete das 14. FrauenForum.

Das nächste FrauenForum findet vom 15. bis 16. Juni 2018 im Kloster Holzen www.kloster-holzen.de

Foto: LIV
 
19.05.2017 Mitgliederversammlung am 17. Mai 2017
Die gemeinsame Mitgliederversammlung des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks (LIV) und des Verbandes der Zimmerer- und Holzbauunternehmer in Bayern e. V. (VZHB) tagte am 17. Mai 2017 in Mühlbach. Weitreichende Entscheidungen wurden getroffen, insbesondere die Umsetzung der Präventionskampagne "Absichern statt Abstürzen" in Kooperation mit der BG-Kampagne "Wir zimmern sicher!".

Foto: LIV
 
15.05.2017 Radio-Interview zum Thema "Bauen mit Holz"
Am Donnerstag, 18. Mai 2017 ist Peter Aicher zwischen 12:00 und 13:00 Uhr im Radio-Interview auf Bayern 1, Studio Oberbayern, zu hören. Der Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks wird über das Thema "Bauen mit Holz" sprechen. Neben der Holzbauquote werden beispielsweise die Ausbildungszahlen der Zimmerer und das Bauen mit Holz in der Stadt weitere Gesprächsthemen sein.

Foto: LIV
 
11.05.2017 Erste Meisterhaft-Verleihungen in Innungen
Es ist wieder soweit: Die Meisterhaft-Re-Zertifizierung ist abgeschlossen. Für die nächsten beiden Jahre werden in ganz Bayern 332 Betriebe das Siegel Meisterhaft***, 231 Betriebe das Siegel Meisterhaft**** und 55 Betriebe das Siegel Meisterhaft***** führen. Die Meisterhaft-Betriebe stehen wie alle Innungsmitglieder für Meisterqualität. Darüber hinaus nehmen sie regelmäßig an Fortbildungen teil und sind immer auf dem aktuellen Stand der Technik - die Voraussetzung für die Erteilung des Siegels. Die ersten Betriebe haben nun bereits ihre neuen Urkunden erhalten. Dabei hat die Zimmerer-Innung Forchheim etwas ganz Besonderes geschafft: Alle acht Mitgliedsunternehmen sind mit dem Meisterhaft-Label ausgezeichnet worden.

Foto: Udo Güldner
 
19.04.2017 Tarifliche Löhne und Gehälter: Erhöhung ab 1. Mai 2017
Wie mit dem Tarifabschluss vom 17. Mai 2016 zwischen den Tarifvertragsparteien festgelegt, erhöhen sich die tariflichen Löhne und Gehälter zum 1. Mai 2017 in einem zweiten Schritt um 2,2 %. Der tarifliche Lohn steigt somit auf einen Gesamttariflohn (GTL) in der Lohngruppe 3 von 17,87 Euro/Stunde und in der Lohngruppe 4 auf 19,51 Euro/Stunde.

Der Mindestlohntarif folgt anderen Laufzeiten und bleibt von der Erhöhung unberührt.

Allen Mitgliedsbetrieben der uns angeschlossenen Zimmerer-Innungen und Fachgruppen steht im internen Bereich die aktuelle Tarifsammlung zur Verfügung.

Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de
 
04.04.2017 Holzbau-Junioren: Die Chefs von morgen bereiten sich vor
Sie sind die Chefs von morgen: angehende Inhaber von Holzbaubetrieben. In Vorbereitung auf ihre zukünftige Rolle haben 60 bayerische Holzbau-Junioren am 28. März 2017 zwei große bayerische Holzbau-Unternehmen besucht: die Taglieber Holzbau GmbH in Oettingen und die Gumpp & Maier GmbH in Binswangen. Der Nachwuchs der familiengeführten Holzbaubetriebe und Zimmereien ist nicht älter als 35 Jahre. Erwin Taglieber referierte über die Unternehmensführung seines Betriebes. Taglieber Holzbau beschäftigt 140 Mitarbeiter. Alexander Gumpp, bei dem 85 Beschäftigte angestellt sind, sprach ebenfalls über die Organisation in seinem Unternehmen. Außerdem zeigten Gumpp und Taglieber die Perspektiven der Holzbaubranche auf. "Die Teilnehmer waren begeistert", sagte Georg Keilholz, Betreuer der Holzbau-Junioren und Leiter der Nürnberger Fachgruppe Zimmerer. "Wir möchten diese Aktion in jedem Fall wiederholen und erneut bayerische Betriebe besichtigten."

Foto: Gumpp & Maier GmbH

Seite: · « · 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10 · ... · »
zurück zurück | Impressum Impressum | Datenschutzerklärung Datenschutz | Seite drucken drucken | Seite empfehlen empfehlen | Zum Seitenanfang Seitenanfang |  Sitemap Sitemap