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Symposium „Urbaner Holzbau“ im Alten Rathaus, MünchenStand: 26.11.2013  
Auf großes Interesse stieß das Symposium „Urbaner Holzbau“, das am 19. November 2013 im historischen Festsaal des Alten Rathauses am Münchner Marienplatz stattfand.

Rund 350 Teilnehmer – vorwiegend Architekten aus der Stadt und Region – besuchten die vom Netzwerk Holzbau München organisierte Veranstaltung. Von der Münchner Stadtverwaltungsspitze kamen Umweltreferent Joachim Lorenz und Stadtbaurätin Prof. Dr. (I)  Elisabeth Merk, um Vorträge zu halten, um sich den Fragen des Publikums zu stellen und um die 14 anderen Vorträge zu hören.

Günther Hartmann von der Geschäftsstelle des Landesinnungsverbands reflektierte über das Thema „Wirtschaftlichkeit“. Seine provokante These: Holz ist die wirtschaftlichste Bauweise – es kommt nur auf die Perspektive an! Aus der Perspektive des Klimaschutzes bedeutet Wirtschaftlichkeit nämlich, die Kosten verschiedener CO2-Vermeidungsstrategien miteinander zu vergleichen. Das Bauen mit Holz würde dabei sehr gut abschneiden, denn den relativ geringen Mehrkosten zum Massivbau steht eine hervorragende CO2-Bilanz gegenüber. Dieser hohe Nutzwert für das Gemeinwohl müsse in den Preisen abbildet sein und dies sei ein staatliche Aufgabe, betonte Hartmann. Der „Münchner CO2-Bonus“ – 30 Cent Zuschuss pro kg verbautes CO2 – sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Alexander Gumpp, Holzbauunternehmer und Vizepräsident des Landesinnungsverbands, stellte anhand selbst ausgeführter Beispiele die energetische Fassadensanierungen mit vorgefertigten Holzrahmenbauelementen vor: die im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts unter Leitung der TU München entwickelte TES-Energy-Methode.

Die Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk berichtete über die Bemühungen, München als „international führende Holzbaustadt zu profilieren“, wie ein im Ideenwettbewerb „München MitDenken“ unter die Top 10 gewählter Vorschlag lautet, über dessen Umsetzbarkeit die Stadtverwaltung seit einigen Monaten grübelt. Bei der Konversion der Prinz-Eugen-Kaserne im München-Bogenhausen wünscht sich Merk eine ökologische Mustersiedlung mit innovativen Holzbauten. Ansonsten sieht sie die größten Potenziale für den Holzbau bei den Modernisierungen der zahlreichen 1950er- und 1960er-Jahre-Wohnanlagen.

[Manuskripte und Folien der Referenten]

Bild: Günther Hartmann, Geschäftsbereich Energieeffizientes Bauen (LIV)
Bildnachweis: Tobias Foh, Stadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt


Weitere Meldungen

 
05.11.2013 Bayerischer Zimmerer- und Holzbaugewerbetag 2013


Auf positive Resonanz stieß der Bayerische Zimmerer- und Holzbaugewerbetag 2013 in Fischen bei Obersdorf im Allgäu. Rund 400 Teilnehmer sorgten für eine tolle Stimmung. Ein Höhepunkt war, dass sich Waldbesitzer, Säger und Zimmerer zum ersten Mal auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Probleme und Potenziale ihrer Zusammenarbeit austauschten. 
 
15.10.2013 Exkursion
Ausstellung "Bauen mit Holz in Bayerisch-Schwaben"
vom 27. September bis 17. November 2013 im Architekturmuseum


Den Auftakt der Präsentation bildet der im Freigelände des Museums aufgestellte Ausstellungsraum "schauholz". Der in Holzbauweise errichtete Container dient selbst als Anschauungsobjekt und zeigt in seinem Inneren aktuelle Holzbauten einschließlich ihrer ökologischen und ökonomischen Vorzüge.

Während das "schauholz" eine Auswahl international bekannter Projekte zur Darstellung bringt, konzentriert sich die Ausstellung in den Räumen des Architekturmuseums auf die Region Bayerisch-Schwaben. Hier, in einer der waldreichsten Gegenden Deutschlands, nimmt der Baustoff Holz bereits heute einen immensen Stellenwert ein und wird zunehmend an Bedeutung gewinnen: für die heimische Wald- und Forstwirtschaft, für Holz verarbeitende Unternehmen, für Architekten und Ingenieure und Bauherren.

Am 19. Oktober 2013 findet begleitend zur Ausstellung eine Exkursion statt.

[Programm und Anmeldung]

Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
 
13.09.2013 Absturzunfälle vermeiden!
Unfallzahlen sinken – Unfallkosten steigen! Die teuersten Arbeitsunfälle sind Absturzunfälle.

Durch ein wenig Arbeitsvorbereitung und Gefährdungsbewusstsein leisten auch Sie einen Beitrag dazu, Arbeiten im Holzbau noch sicherer zu machen und  Unfallversicherungsbeiträge niedrig zu halten.

[Video starten!]
 
28.08.2013 Die Bauproduktenverordnung ist in Kraft!
Am 1. Juli 2013 wurde die bisherige Bauproduktenrichtlinie durch die Bauproduktenverordnung ersetzt.

Die Bauproduktenverordnung verlangt, dass bei allen Bauprodukten, für die es eine harmonisierte Europäische Norm gibt, die CE- Kennzeichnung die nationale Kennzeichnung, im Fall Deutschland die Ü- Kennzeichnung, ersetzt.



Braucht nun jeder Zimmerer eine Zertifizierung für CE- Kennzeichnung seiner Produkte, wenn er Bauteile in seiner Werkstatt vorfertigt?


Am 6. September 2013 findet beim Deutschen Institut für Normung (DIN) eine Fachtagung zur EU-Bauproduktenverordnung statt. Ziel ist es, die auf die Bauwirtschaft zugekommenen Anforderungen aufzuzeigen und erste  Erfahrungen in der Umsetzung zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung samt Anmeldebogen
 
05.07.2013 Terminhinweis!

Bayerischer Zimmerer- und Holzbaugewerbetag 2013


Der diesjährige Bayerische Zimmerer- und Holzbaugewerbetag findet am 11./12. Oktober in Fischen (Allgäu)  statt. Fischen ist eine Gemeinde im Landkreis Oberallgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und liegt in den Allgäuer Alpen etwa 5,5 km nördlich von Oberstdorf.

Fischen ist ein heilklimatischer Kurort mit 5.200 Gästebetten und etwa 580.000 Übernachtungen pro Jahr. Der Ort ist Ausgangspunkt für Berg- und Radtouren und bietet wunderschöne Spazier- und Wanderwege. Für viele Besucher ist Fischen im Allgäu – Sommer wie Winter – ein beliebtes Ferienziel. Umrahmt von Bergen, belebt von Gebirgsflüßchen in warmem Grün oder herrlichen Weiß im lieblichen Illertal gelegen.

Bitte buchen Sie rechtzeitig, da Fischen erfahrungsgemäß viele Touristen zu beherbergen hat!

Hotelreservierung Online
oder alternativ per FAX
 
20.06.2013 Wie zuverlässig ist die Klimapolitik der Bay. Staatsregierung?
Auf großes Unverständnis stößt beim Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks die Ankündigung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, sich diese Woche im Bundesrat gegen schärfere Standards bei der geplanten Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) einzusetzen. Diese Haltung steht im krassen Widerspruch zu den Zielen des Klimaschutzes und damit auch der Bayerischen Klima-Allianz. Der Klimaschutz verlangt nach einer möglichst raschen Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen - je früher und entschlossener, desto besser, je später und halbherziger, desto schlechter. 

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Von rechts
: Innenminister Joachim Herrmann mit Präsident Peter Aicher und Umweltminister Dr. Marcel Huber bei der Unterzeichnung der Beitrittserklärung des Bayerischen Zimmererhandwerks zur Bayerischen Klima-Allianz am 19. Oktober 2012 in Erlangen, bei der auch die Obermeister und Fachgruppenleiter aus Bayern zugegen waren. (Bildnachweis: LIV)
 
06.06.2013 Neuer Mitarbeiter stellt sich vor
Das Team der Geschäftsstelle des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks hat seit Anfang des Monats einen neuen Mitarbeiter: Günther Hartmann wird hier künftig vor allem für den Geschäftsbereich "Energieeffizientes Bauen" zuständig sein. Herr Hartmann war zuvor mehr als fünf Jahre Redakteur beim Holzbaumagazin "mikado" und kennt von daher die Holzbaubranche schon sehr gut. Der 48-jährige Diplom-Ingenieur studierte an der TU München Architektur und hat vor seiner journalistischen Tätigkeit viele Jahre sowohl in Architekturbüros als auch im Marketing gearbeitet.
 
02.05.2013 Feiern für’s Klima!

6. Bayerische Klimawoche in Pfaffenhofen gestartet

Zum Auftakt der Bayerischen Klimawoche 2013, die in der Zeit vom 21. bis 28 April 2013 stattfand, präsentierten sich die Partner der Klima-Allianz am 21. April 2013 am Hauptplatz in Pfaffenhofen. Unter dem Motto „Klima-Allianz Hautnah“ wurden für Jung und Alt spannende Informationen und Mitmachaktionen zu Klimaschutz und Energiewende geboten.

Auf der Infomeile am Hauptplatz von Pfaffenhofen informierten die Klima-Allianzpartner, darunter auch der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks in Zusammenarbeit mit der Zimmerer-Innung Ingolstadt, über Energiesparen, klimaschonende Mobilität und regenerative Energien. Überdies gab es viele Stationen zum Mitmachen und auch für Kinder war eine Menge klimafreundliche Unterhaltung geboten.

Höhepunkte auf dem Stand der Zimmerer waren neben dem Klimaholzwürfel, der die Menge Holz symbolisiert, die in jeder Sekunde in Bayerns Wäldern nachwächst, auch die CO2-Maschine, mit der die Photosynthese symbolisch dargestellt wird, die in den Bäumen stattfindet. Zusätzlich konnten sich die Besucher als umweltbewusste Architekten für eine echte Leonardo-Brücke beweisen. „Mit unserem Stand wollen wir Zimmerer zeigen, dass Klimaschutz auch Spaß machen kann“, so das Fazit von Zimmermeister Ludwig Rossner, stellv. Obermeister der Zimmerer-Innung Ingolstadt, der für die Organisation des Standes verantwortlich war.

Während seines Besuches des Klimaschutztages hat Dr. Christian Barth, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, auch den Stand der Zimmerer besucht.

Bildnachweis: LIV
 
25.04.2013 Meisterhaft-Urkunden überreicht
Die Zimmerer-Innung München konnte nach erfolgreicher Re-Zertifizierung als eine der ersten Innungen im Jahr 2013 ihren Mitgliedern die Meisterhaft-Urkunden im Rahmen der Mitgliederversammlung am 18. April 2013 überreichen. Die Verleihung erfolgte bereits zum fünften Mal.

Zur Information: Die Meisterhaft-Aktion umfasst drei Qualitätsstufen, die zeitlich begrenzt auf zwei Jahre verliehen werden. Innerhalb diesen Zeitraums müssen die jeweiligen Anforderungen jeweils neu wieder nachgewiesen werden. Die Meisterhaft-Aktion gibt den Bauherren als Kunden die Sicherheit, seinen Auftrag an einen seriösen Handwerksbetrieb zu vergeben, der auf dem aktuellen Stand der Technik ist.

Folgende Firmen wurden ausgezeichnet:

Meisterhaft "5 Sterne"
Johann Hohlneicher Bau GmbH, Geschäftsst. Zimmerei Heinrich, Sigmund-Riefler-Bogen 12, 81829 München

Meisterhaft "4 Sterne"
Albert Aumann, Zimmerei-Holzbau, Kreuzpullach 1, 82041 Oberhaching
Frank Zimmerei und Holzbau GmbH, Eversbuschstraße 207, 80999 München
Scherer, Zimmerei-Holzbau, Rueßstraße 12, 80997 München
Andreas Schmidt, Zimmerei-Dachdeckerei-Holzbau, Isarweg 34, 85521 Ottobrunn
Zimmerei Maximilian J. Weber, Zimmerei-Holzbau, Karlsfelder Straße 11, 80995 München

Meisterhaft "3 Sterne"
Bader GmbH, Zimmerei-Holzbau, Korfiz-Holm-Straße 27, 81245 München
Michael Hofmann, Zimmer-Holzbau, Römerstraße 69, 82205 Gilching
V+E Das-Bau-Team GmbH, Zimmerei-Holzbau, Robert-Bosch-Straße 1, 85716 Unterschleißheim

"Letztlich profitiert der Bauherr davon, wenn er Aufträge an Holzbaufirmen vergibt, die über gut ausgebildetes Personal verfügen. Nur diese Unternehmen haben hervorragendes fachliches Know-how, bilden sich kontinuierlich fort und sind zuverlässig", unterstreicht Obermeister Albert Aumann den hohen Anspruch seiner Innung.

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