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Zimmerer punkten in Brüssel!Stand: 14.07.2011  
Ein EU-Kommissar, ein Staatsminister, sieben EU-Abgeordnete sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EU-Parlaments und eine Delegation vom Ausbildungszentrum aus Bühl (Südbaden) blickten gebannt auf die letzten Handgriffe des Eisblock-Teams aus Bayern zum Auftakt der Eisblockwette vor dem Parlamentsgebäude. Sogar Medienvertreter stellten unumwunden die Frage: "Wie habt ihr bloß das geschafft?". Für eine Stunde standen nicht nur die anwesenden Zimmerer, sondern das gesamte Bayerische Zimmerer- und Holzbaugewerbe im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Peter Aicher, Präsident des Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks, fordert die EU-Politiker auf, bei der anstehenden Energiewende nicht nur erneuerbare Energien zu fokussieren, sondern ebenso auch die Energieeffizienz beim Handeln. In erster Linie gelte es den Energiebedarf insgesamt zu senken und die dann noch benötigte Energie auf regenerativem Wege zu erzeugen - ohne Verzicht auf Wohlstand der Bevölkerung und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. EU-Kommissar Günther Oettinger sieht im Bedarf an energieeffizienten Gebäuden eine Herausforderung für die Bauwirtschaft und traut es den Zimmerern zu, dass sie wettbewerbsfähige Lösungen anbieten können. Im Zuge dessen anerkennt er die Leistungsfähigkeit und Ausbildungsqualität im Zimmererhandwerk.

Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, brachte den Nutzen des Holzbaus auf den Punkt: "Wer ein Holzhaus baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz". In der abschließenden Ansprache forderte Georg König, Präsident der Europäischen Vereinigung des Holzbaus, die eigenen Reihen zu einer stärkeren Vernetzung auf europäischer Ebene auf. Denn die Zahlen sprechen für sich: Mit rund 170 Millionen Hektar Wald, 16 Millionen Waldbesitzern, 3,5 Millionen Beschäftigten und 400 Milliarden Euro Produktionswert zählt der Forst- und Holzsektor zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in der Europäischen Gemeinschaft.

Das Präsidium des Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks vor dem Europäischen Parlament in Brüssel (v. l.):

Hermann Lang (2. Vizepräsident)
Helmut Brunner (Bay. Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)
Ullrich Huth (Vorsitzender von Holzbau Deutschland)
Günther Oettinger (EU-Kommissar für Energie)
Peter Aicher (Präsident)
Manfred Amon (Präsidialmitglied)
Alexander Gumpp (1. Vizepräsident)
Erwin Taglieber (Präsidialmitglied)

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Weitere Meldungen

 
11.07.2011 Brüssel, wir kommen!
Unsere Eisblockwette kommt ins Rollen: Im Kreise von Repräsentanten der Energiewende Oberland sowie Waldbesitzervereinigung und Forstverwaltung verabschiedeten Bürgermeisterin Cornelia Irmer und Landrat Josef Niedermaier (Bad Tölz/Wolfratshausen) am 8. Juli 2011 den Lkw mit der Eisblockwette beladen nach Brüssel. Ziel der Aktion ist es, den EU-Parlamentariern anhand der Eisblockwette plakativ zu zeigen, dass innovativer Holzbau einen leistungsfähigen Beitrag sowohl zur Energieeffizienz von Gebäuden als auch zum Klimaschutz liefern kann. Landrat Josef Niedermaier gab zu bedenken, dass die gegenwärtige Euphorie gegenüber regenerativer Energien nicht in die falsche Richtung laufen darf. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass Holz weitestgehend stofflich zu nutzen ist und nur die Restsortimente einer energetischen Nutzung zugeführt werden sollen. In diesem Zusammenhang wurde auch der geplanten Flächenstillegung von Wäldern eine deutliche Absage erteilt: Wer alle Funktionen des Waldes nutzen will, der muss seine flächendeckende naturnahe Bewirtschaftung akzeptieren.

Am 13. Juli findet dann zusammen mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger und dem Bayerischen Staatsminister Helmut Brunner vor dem Europäischen Parlament der offizielle Startschuss zur Eisblockwette statt. Danach können über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten Schätzungen abgegeben werden, wie viel Prozent des Eisblocks im Holzbau mit Passivhaus-Standard bis zum 7. September 2011 verbleiben werden. Zusammen mit EU-Kommissar Oettinger wird der Holzbau geöffnet und jeder kann sich dann selbst ein Bild machen, in wie weit er mit seiner Schätzung richtig lag. Die Eisblockwette ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks, der Europäischen Vereinigung des Holzbaus, dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Holzforschung München und dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik.

Auf dem Gruppenbild von links nach rechts:
Ully Schweizer (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Miesbach)
Johann Killer (Vorsitzender der Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen)
Josef Niedermaier (Landrat von Bad Tölz-Wolfratshausen)
Gerald Ohlbaum (Stiftungsvorstand der Energiewende Oberland)
Cornelia Irmer (1. Bürgermeisterin der Stadt Geretsried)
Georg Hawran (Obermeister der Zimmerer-Innung Miesbach/Bad Tölz-Wolfratshausen)

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30.06.2011 Verleihung der Meisterhaft-Urkunden in Unterfranken
Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Zimmerer-Innungen Aschaffenburg-Miltenberg, Main-Spessart und Würzburg Stadt und Land und der Fachgruppe Zimmerer der Bau-Innung Kitzingen wurden zahlreiche Betriebe in Unterfranken mit dem Qualitätssiegel „Meisterhaft“ ausgezeichnet.

"Seit der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004 sei das Fundament des Meistertitels erheblich untergraben worden. Mit der freiwilligen Zertifizierung "Meisterhaft" versuche das Bauhandwerk durch stete Fortbildung die Mitarbeiter zu qualifizieren, sie stets mit dem neuesten Stand der Technologie vertraut zu halten und damit nachhaltige Qualität zu gewährleisten.

Nicht nur beim Neubau, sondern gerade auch bei den aufwändigen energetischen Modernisierungen müssten sich Kunden auf fachgerechtes Know-how verlassen können.", so Herrmann Lang, Vizepräsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks und Obermeister der Zimmerer-Innung Würzburg Stadt und Land.

Pressebericht der Main-Post
 
27.06.2011 Ein Ziel, zwei Tage und zwölf Gewinnerinnen
Am vergangenen Zimmerer- und Holzbaugewerbetag 2010 in Würzburg, wurde exklusiv an zwölf Unternehmerfrauen aus dem Zimmererhandwerk, je eine Reise nach Berlin verlost. Als Highlight der Reise war natürlich der Eintritt für das Eröffnungsspiel der Damen-Fußball Weltmeisterschaft 2011 – ausgetragen im Olympiastadion der größten Stadt Deutschlands.

Die zweitätige Reise begann gemeinsam in den frühen Morgenstunden am vergangenen Samstag den 25. Juni 2011. Zahlreiche und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor oder das Holocaust-Mahnmal wurden erkundet und besichtigt. Ein Besuch im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds, dem Kaufhaus des Westens (KaDeWe) und dem französischem Modehaus Lafayette wurde von den Unternehmerinnen natürlich auch nicht ausgeschlagen.

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22.06.2011 Zimmerer-Innung Forchheim verleiht Meisterhaft-Urkunden

„Die Meisterhaft-Urkunden sind eine wichtige Initiative zur Orientierung von Bauinteressierten, die von einem Handwerksbetrieb wissen wollen, was sie erwartet – oder auch nicht“.

Das sagte Kreishandwerksmeister Werner Oppel bei der Übergabe der „Meisterhaft-Urkunden“ der Zimmerer-Innung Forchheim. Sie wurden im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Innung am 17. Mai 2011 überreicht.

Baubeilage Hallo Franken KW 22/2011:
"Schöner Wohnen: planen - bauen - wohnen"

Internetbericht www.nordbayern.de 18. Mai 2011:
"Zimmerer-Betriebe greifen nach den Sternen"
 
17.06.2011 Gratulation an TES EnergyFacade!
TES EnergyFacade erhält den Deutschen Holzbaupreis 2011 sowie aus Österreich den Schweighofer Prize 2011 verliehen.

Das ambitionierte Forschungsprojekt dreier europä­ischer Universitäten auf Erfolgskurs:
TES EnergyFacade bündelt und struk­turiert gezielt alle grundlegenden Voraussetzungen für eine
energetische Sanierung mit vorgefertigten, großformatigen Holzrahmenelementen.

im Bild v.l.n.r.
Dr. Georg Erlacher, Univ.-Prof.DI Hermann Kauffmann, Arch. DI Frank Lattke, Prof. Pekka Heikkinen, Prof. Dr. Knut Einar Larsen, Univ.-Prof. DR- Ing. Stefan Winter und Gerald Schweighofer

Deutscher Holzbaupreis 2011
Kategorie: Komponenten/Konzepte
Weitere Informationen

Schweighofer Prize 2011
Kategorie: Innovation
Weitere Informationen

Allgemeine Informationen zu TES EnergyFacade

Gratulation im Besonderen an unsere drei beteiligten Mitgliedsbetriebe

Gumpp & Maier GmbH, Binswangen (www.gumpp-maier.de)
Anton Ambros GmbH, Hopferau (www.ambros-haus.de)
O. Lux GmbH & Co., Roth (www.o-lux.de)

die als Holzbaubetriebe an dem Projekt maßgeblich beteiligt waren!

Herzlichen Glückwunsch!
 
01.06.2011 Expertenrunde auf hohem Niveau
"Gleich mehrfach lohnt sich ein Besuch auf dem Areal der B & O Wohnungswirtschaft in Bad Aibling", urteilten Vertreter der Holzbauverbände in Baden-Württemberg und Bayern sowie der FH Biberach. Es zeigt, wie man eine Militärbrache zukunftsgerecht entwickeln kann. Für Zimmerer von besonderer Anziehungskraft sind die Leuchtturmprojekte "Holz 4" und "Holz 8". Sie stehen für den Stand der Technik im mehrgeschossigen Holzbau. Zugleich sind sie Bestandteil des Richtung weisenden Pilotprojekts "EnEff:Stadt". Das Kunstwort steht für Wohnen und Arbeiten in der "Nullenergiestadt". Neben Wohngebäuden und Arbeitsstätten ist das Gelände "gespickt" mit innovativen Projekten wie zum Beispiel dem Solar-Decathlon-Pavillon der FH Rosenheim aus 2010 sowie dem WM-Pavillon der FH Biberach aus 2011. Unsere Anerkennung gebührt dem Bauteam, bestehend aus Investor, Fachplanern und einem meisterhaften Holzbaubetrieb, die mit diesem Konzept dem Zimmerer- und Holzbaugewerbe einen weiteren positiven Impuls geben und der breiten Öffentlichkeit eindrucksvoll belegen, dass Holzbau nicht nur dazu gehört, sondern inzwischen auch ganz vorne ist, wenn es um energieeffizientes Denken und Handeln geht.

Details und aktuelle Bilder von "Holz 8"
Mehr Informationen zu "EnEff-Stadt"
 
30.05.2011 Frauen Forum 2011 in Wildbad Kreuth
8. Frauen-Forum vom 27. - 28. Mai 2011

Die Unternehmerfrauen des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes fanden sich in diesem Jahr in Wildbad Kreuth ein. Der guten Stimmung unter den Teilnehmerinnen konnte nicht einmal das schlechte Wetter etwas anhaben. Bei strömendem Regen hieß es für die Unternehmerfrauen am Freitag "Leinen los" zu einer verregneten Rundfahrt auf dem Tegernsee, bei der die typisch bayerische Voralpenlandschaft zumindest erahnt werden konnte.

Der Samstag stand dann ganz unter dem Thema "Von der Ver-wicklung zur Ent-wicklung in Beziehungen". Dabei begeisterte der Referent Dr. Lothar Katz die Zuhörerinnen durch Einblicke in die menschliche Psyche und veranschaulichte die trockene Therorie in zahlreichen Fallbeispielen. Dabei zeigte der Priester, Arzt und Psychotherapeut unterschiedliche Wege auf, wie wir uns auf Berufseben aus "Be-ziehungs-Ver-wicklungen" wieder "ent-wickeln" können.

Das Frauen-Forum ist eine Initiative des Fachbereichs Unternehmerfrauen im Landesinnungsverband. Neben dem Erfahrungsaustausch werden regelmäßig Themen der Unternehmensführung erörtert. Ziel ist es, das Wir-Gefühl der Unternehmerfrauen zu stärken und branchenfremden Unternehmerfrauen den Zugang zum Büroalltag im Zimmerer- und Holzbaugewerbe zu erleichtern.

Mehr Informationen zum Fachbereich Unternehmerfrauen

Bildergalerie 8. Frauen-Forum auf mikado-online.de
Weitere Informationen zum Fachbereich Unternehmerfrauen
 
23.05.2011 Meisterhaft-Verleihung Zimmerer-Innung Ansbach-Westmittelfranken

Unter dem Siegel „Meisterhaft – Bauen mit Meisterqualität“ finden Bauinteressierte ausgezeichnete Zimmerer- und Holzbaubetriebe, die sich unmissverständlich zum Qualitätsbegriff bekennen.

Im Rahmen der gemeinsamen Innungsversammlung am 23. Mai 2011 in Herrieden der Zimmerer-Innung Ansbach-Westmittelfranken und der Bau-Innung Weißenburg-Gunzenhausen, Fachgruppe Zimmerer, wurden Betriebe mit dem Qualitätssiegel „Meisterhaft“ ausgezeichnet.

Pressebericht der FLZ, Landkreis Ansbach:
25. Mai 2011: "Gegen übermäßige Eingriffe"


 
20.05.2011 Meisterhaft Re-Zertifizierung 2011
Unter dem Siegel „Meisterhaft – Bauen mit Meisterqualität“ finden Bauinteressierte ausgezeichnete Zimmerer- und Holzbaubetriebe, die sich unmissverständlich zum Qualitätsbegriff bekennen.

Im Rahmen ihrer letzten Fachgruppensitzung am 5. Mai 2011 hat die Bauinnung Regensburg ihre Zimmerer- und Holzbaubetriebe wieder mit dem Qualitätssiegel „Meisterhaft“ ausgezeichnet. Fachgruppenleiter Franz Aukofer: "Das Meisterhaft-Label gibt objektiv Auskunft über die Kompetenzen und Qualifikationen jedes teilnehmenden Unternehmens. Die Kunden eines Zimmererbetriebes haben jetzt eine hervorragende Orientierungshilfe.!

Presseberichte der Mittelbayerischen Zeitung:
16. Mai 2011: "Meisterhafte Betriebe geehrt"
17. Mai 2011: "Zimmereibetriebe beweisen Qualität"
18. Mai 2011: "Qualitätssiegel für Zimmerer"

Bildnachweis: (c) svort-Fotolia.com
Presseberichte: Mittelbayerische Zeitung (www.mittelbayerische.de)

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