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Ausstellung "Bauen mit Holz" in Berlin eröffnetStand: 21.10.2016  
Fünf Jahre ist es her, dass die Ausstellung "Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft" in der Münchner Pinakothek der Moderne für Furore sorgte. Nun ist sie wieder zu sehen: im Berliner Martin-Gropius-Bau - ab 21. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017. Großformatige Modelle werden durch Pläne, Texte und Fotografien umfangreich begleitet. Der Fundus der Münchner Ausstellung wurde gründlich überarbeitet, denn der Holzbau hat sich seither rasant weiterentwickelt. Von den 40 Modellen ist die Hälfte neu. Ein zentrales Thema ist nach wie vor der Beitrag des Bauens mit Holz zum Klimaschutz, was gerade in der Bundeshauptstadt mit ihren zahlreichen Politikern und Regierungsbeamten betont werden muss. Des Weiteren steht der Urbane Holzbau im Mittelpunkt - zum einen, weil in den letzten Jahren hervorragende Projekte realisiert wurden, zum anderen, weil aufgrund des eklatanten Wohnraummangels die Nachverdichtung unserer Städte eine der ganz großen Herausforderungen unserer Zeit ist.

Foto: Andreas Buschmann

Weitere Meldungen

 
20.10.2016 Deutsche Zimmerer verteidigen Europameistertitel
Die deutsche Zimmerer-Nationalmannschaft holte beim 12. Europäischen Berufswettbewerb zum dritten Mal in Folge Gold. Gold ging auch in der Einzelwertung an einen Deutschen: an Kevin Hofacker aus Hessen. Florian Kaiser aus Nordrhein-Westfalen holte Bronze, Daniel Duch aus Rheinland-Pfalz belegte den 7. Platz im 26 Mann starken Teilnehmerfeld. Der Wettbewerb fand vom 11. bis 15. Oktober 2016 im Rahmen der Messe "Holz" im schweizerischen Basel statt. Jeder Teilnehmer musste in 22 Arbeitsstunden an drei Wettbewerbstagen ein anspruchsvolles Dachstuhlmodell erstellen. Dabei ging es um Präzision und Genauigkeit beim Schiften, Anzeichnen, Sägen und Zusammenbauen.

"Ein dreifaches GUT HOLZ auf diese herausragende Leistung unseres Teams! Der erneute Titelgewinn zeigt, dass die Rahmenbedingungen für die Ausbildung in Deutschland zukunftsweisend sind. Es ist ein riesen Schritt nach vorne für den aufstrebenden Holzbau. Ich danke dem Team und allen Beteiligten, auch unseren Leistungspartnern, für diesen Erfolg, der nur gemeinsam und mit dem gezeigten Zusammenhalt im Team- und Fankreis möglich ist", erklärte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland. "Ich freue mich auch im Namen des Vorstandes und der gesamten Holzbaubranche, dass die Erfolgsgeschichte unserer Nationalmannschaft weitergeht!"

Foto: Swantje Küttner/Holzbau Deutschland
 
19.09.2016 Persönliche Einladung
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen in Bayern,

kontinuierlich, konsequent, zielorientiert - und mit großem Einsatz des Ehren- und Hauptamtes. So kann ich das laufende Jahr 2016 bisher aus der Sicht des Präsidenten beschreiben. Wir sind als Branche schon seit Jahren enorm erfolgreich und dürfen das auch in der Öffentlichkeit selbstbewusst zeigen.


Ich darf Sie daher recht herzlich zu unserem großen Branchentreff einladen, nämlich zum Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbetag am

28. und 29. Oktober 2016 in Weiden/Oberpfalz.

Selbständig einen Zimmerer- und Holzbaubetrieb zu führen, ist eine echte Herausforderung. Tagtäglich spürt man den bürokratischen Druck, der uns Handwerker plagt. Ein gutes Beispiel dafür, dass wir uns nur organisiert gegen unliebsame Entwicklungen im Baualltag zur Wehr setzen können, ist das Thema „Zertifizierung“ oder besser gesagt: CoC (=“Chain of Custody“). Mit hohem Engagement und hervorragender politischer Unterstützung konnten wir - vereinfacht gesagt, auf den letzten Drücker - eine Art „Zwangszertifizierung“ vermeiden. Andernfalls wäre es im Rahmen einer öffentlichen Bauvergabe in Holz nicht mehr möglich gewesen, Staatsaufträge zu bekommen, ohne ein kostenträchtiges Label.

Neben diesen nicht planbaren Ereignissen, steht in diesem Jahr das Motto „Bauen mit Holz = Ressourcenwende meistern“ im geplanten Themenmittelpunkt. Ich gebe zu, dass es ein längerfristiges Programm werden wird. Erhebliche Überzeugungsarbeit ist erforderlich. Als Zimmerer und Holzbauer stehen wir hier für umweltverträgliches Bauen und die bestmögliche Art, das Material Holz zum Einsatz zu bringen. Die bisherige Diskussion um die Verschärfung der EnEV tritt dabei zwangsläufig in den Hintergrund und weicht Schlagworten wie z. B. „CO2-Wende“ und „Ressourcenwende“.

Unabhängig von diesen bedeutsamen Belangen freut es mich aber außerordentlich, dass wir in der herrlichen Oberpfalz zu Gast sein dürfen. Genießen wir neben dem ausgewählten Vortrags-Programm das tolle Ambiente, mit der uns die Fachgruppe Nordoberpfalz und VELUX Deutschland GmbH am Vorabendtreff verwöhnen werden. Festabend, Smartverlosung werden nicht nur uns, sondern auch allen teilnehmenden Holzbaujunioren lange Zeit in guter Erinnerung bleiben.

Allen Sponsoren, die das Gelingen des Verbandtages unterstützen, möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen. Ich freue mich, Sie in Weiden in der Oberpfalz zu begrüßen!

Ihr

Peter Aicher
Präsident


Programm und Anmeldung (PDF)
Zimmerreservierung (PDF)
Hinweise zum Vorabendtreff (PDF)
 
16.09.2016 Geschäftsstelle Landesinnungsverband
Am 1. September 2016 erhielt die Geschäftsstelle des Landesinnungsverbandes in München personelle Verstärkung. Tobias Bunk ist als neuer Mitarbeiter tätig.

Viele kennen ihn allerdings schon: Der gelernte Journalist war die letzten drei Jahre als Redakteur beim Holzbaumagazin mikado tätig. Einer seiner Aufgabenschwerpunkte wird die inhaltliche, gestalterische und technische Betreuung der neu konzipierten Internetplattformen von Innungen und Fachgruppen sein.

Foto: Gerhard F. Lackner / Weka Media
 
05.09.2016 Verbundstudium an der Hochschule Rosenheim
Neue Merkblätter und Zusatzvereinbarung für das Verbundstudium an der Hochschule Rosenheim

Seit nunmehr 20 Jahren kooperiert der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks (LIV) erfolgreich mit der Hochschule Rosenheim bei der Organisation des Verbundstudiums zum "Zimmerergesellen und Bachelor of Engineering Holzbau und Ausbau".

In enger Absprache mit allen Beteiligten wurden die Merkblätter und die Zusatzvereinbarung zu diesem Verbundstudium aktualisiert.

Sie finden die Unterlagen auf der öffentlich zugänglichen Seite www.zimmerer-ausbildung.de und eine Ergänzung, die insbesondere die Vergütung betrifft, im internen Bereich des LIV Portals unter www.zimmerer-bayern.com im Verbandsservicebereich Recht unter der Rubrik "Arbeits-, Sozial- und Tarifrecht".

Foto: LIV
 
04.08.2016 Einheitliche Anrechnung des BGJ-Zimmerer
Bis dato wurde ein nicht bestandenes BGJ-Zimmerer in Bayern unterschiedlich auf die Ausbildung angerechnet. Ein unserer Meinung nach nicht vertretbarer Zustand, im Hinblick auf die Gleichbehandlung von Lehrlingen.

Wir haben uns daher schriftlich an die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkkammer mit der Bitte um Klärung gewandt. unser Schreiben vom 30. Juni 2016

In der Antwort der Arbeitsgemeinschaft wird unsere Auffassung geteilt und zukünftig von allen Kammern ein nicht bestandenes BGJ nicht mehr auf die Zimmererausbildung angerechnet. Antwortschreiben vom 1. August 2016
 
26.07.2016 Mindestbeitrag zum Berufsbildungsverfahren
In seiner Entscheidung vom 21. Juli 2016 hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg festgestellt, dass die Einführung wie auch die Höhe eines Mindestbeitrages zum Berufsbildungsverfahren für Ein-Mann-Betriebe rechtens ist. „Diese Entscheidung begrüßen wir, bestätigt sie doch unsere Rechtsauffassung." So der Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Frank Dupré.

Das Gericht hat auch festgestellt, dass die Allgemeinverbindlicherklärung des Sozialkassentarifvertrages und anderer Tarifverträge für das Baugewerbe im Jahre 2015 durch das Bundesarbeitsministerium in einem ordnungsgemäßen Verfahren erfolgt ist und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt waren. In diesem Verfahren ging es erstmals um die Allgemeinverbindlicherklärung nach Inkrafttreten des sog. Tarifautonomiestärkungsgesetzes und die neuen Voraussetzungen für eine Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen über gemeinsame Einrichtungen wie die SOKA-BAU.

Nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts können an der Wirksamkeit der Allgemeinverbindlicherklärung von 2015 „keine vernünftigen Zweifel" bestehen. Insbesondere wurde der neu eingeführte Mindestbeitrag zum Berufsbildungsverfahren, nach dem erstmals auch Ein-Mann-Betriebe, d.h. Betriebe ohne gewerbliche Arbeitnehmer, einen Beitrag an die SOKA-BAU abführen müssen, für wirksam angesehen. Das Landesarbeitsgericht hatte weder Zweifel an der Regelungsbefugnis der Tarifvertragsparteien noch an der Verhältnismäßigkeit dieses Mindestbeitrages.

Bildquelle: Fotolia #88307176
 
27.06.2016 Wegweiser zum nachhaltigen Bauen
Die Bayerische Staatszeitung veröffentlichte in den letzten Wochen eine Serie von fünf Artikeln unseres Verbandspräsidenten Peter Aicher zum nachhaltigen Bauen. Demnächst werden sie gesammelt als kleine Broschüre erscheinen. Sie wurden geschrieben, um zu zeigen, dass nachhaltiges Bauen gar nicht so kompliziert ist, wie es angesichts des enormen Aufwands, der mit den einschlägigen Berechnungsverfahren verbunden ist, erscheint. Angesichts der Überfülle an Zahlenmaterial geht oft die Orientierung und die Lust am nachhaltigen Bauen verloren. Deshalb werden hier die wichtigsten Sachverhalte und Zusammenhänge allgemeinverständlich und baustoffneutral dargestellt.

Artikel 1: Heizenergie (Download)

Artikel 2: Graue Energie (Download)

Artikel 3: Kohlendioxid (Download)

Artikel 4: Rohstoffe (Download)

Artikel 5: Kompensation (Download)
 
23.06.2016 Zertifizierung von holzverwendenden Unternehmen
Um an einer öffentlichen Ausschreibung des Bundes oder des Freistaates unter Verwendung von Holz teilnehmen zu können, mussten sich holzverwendende Unternehmen laut eines Erlasses der Obersten Baubehörde (OBB) vom 18. Februar 2016 selbst zertifizieren lassen. Andernfalls konnte der Zuschlag nicht erteilt werden. Hiergegen hat sich das bayerische Zimmererhandwerk in Kooperation mit einer Vielzahl von anderen Verbänden zur Wehr gesetzt. Ein gemeinsames Verbändeschreiben vom 9. März 2016 hat über eine politische Diskussion in Bayern zum Ergebnis geführt, dass diese Regelung durch einen weiteren Erlass vom 29. April 2016 wieder aufgehoben wurde. Auf Bundesebene ist die Entscheidung zunächst ausgesetzt und wird noch politisch diskutiert. Innenminister Joachim Herrmann unterstützt unsere Argumentation und setzt sich auch auf Bundesebene dafür ein, dass die Bundesregelung ebenfalls aufgehoben wird.

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Foto: fotolia/mopsgrafik
 
13.06.2016 Minister Brunner besucht Flüchtlingsunterkunft in Halfing
Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Wochen besuchte der bayerische Forstminister Helmut Brunner die Baustelle der neuen Flüchtlingsunterkunft in Halfing, Landkreis Rosenheim. Hatten beim ersten Mal die Bauarbeiten gerade begonnen, waren die Gebäude nun fast bezugsfertig. Nicht nur von der kurzen Bauzeit war Brunner beeindruckt, sondern auch von den niedrigen Baukosten und der hohen Qualität. Den Standard KfW-Effizienzhaus-55 weisen die beiden 34 und 36 m langen Gebäude auf und liegen damit beim Energiebedarf um rund ein Viertel unter dem, was die aktuelle EnEV seit Anfang 2016 für Neubauten fordert.


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